Aufreger – der Podcast! Wo sind die guten Nachrichten hin?

Schlechte Nachrichten, wohin ihr auch schaut. Flugzeuge stürzen ab, Länder werden bombardiert und Rechte werden entzogen. Die Nachrichten geben uns so manches Mal das Gefühl, dass alles schlecht ist. Wir suchen in unserer ersten Folge des Aufreger-Podcasts nach guten Nachrichten und warum sie hinten anstehen.

Wir geben keine feststehenden Antworten, sondern geben unsere Ansichten aus unserem Studium und unseren Berufen wieder. Wir möchten euch einen Einblick in ein paar Themen geben, ohne euch “Richtig” und “Falsch” vorzuschreiben. Im Bestfall tretet ihr mit uns in Kontakt oder kommt auf neue Themen, die ihr noch nicht auf dem Radar hattet. Also:

Good news, everyone!

Der Titelsong ist übrigens “Proof” von Glory of Joann, die uns freundlicherweise ihre Musik nutzen lassen.

Full Disclosure: Der Podcast wurde ursprünglich am 10.04.2017 aufgenommen. Nur falls sich jemand fragt, warum wir die Beispiele wie den Anschlag in Schweden nehmen.

Featured image via Flickr by Ray Bouknight

Ein langer Aufreger über Millionengehälter

Vorbemerkung: Das Thema “Hohe Gehälter” beschäftigt mich schon lange und ich habe eine sich bietende Gelegenheit genutzt, meine Gedanken dazu nieder zu schreiben. Der Komplexität dieses Themas wird auch mein Text nicht gerecht, aber ich habe versucht in lesbarer Kürze darzulegen, warum Millionengehälter keinen Sinn machen. Gerne können wir in den Kommentaren dazu zivilisiert (unter Betrachtung unserer Nettiquette) diskutieren und noch weitere Argumente für oder gegen hohe Gehälter finden.

Gehalt in Deutschland ist eine seltsame Sache. “Über Geld redet man nicht” und “Bei Geld hört die Freundschaft auf”, so lauten die landläufigen Weisheiten zu diesem Thema. Nicht unüblich sind zudem diverse Klauseln in Arbeitsverträgen, die das Diskutieren des eigenen Gehalts mit dem der Arbeitskolleg*innen verboten wird. Aber darum soll es heute nicht gehen, sondern um die Höhe von Gehältern und die Paradoxien, die sich daraus ergeben.

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Mehr Spieler: Feel The Rush!

Regelmäßigkeit, dein Name ist Mehr Spieler. Wir waren nie weg, richtig?

Frisch, frivol und mit einer Packung Fremdwörter klugscheißen wir uns durch eine knappe halbe Stunde über Erwartungshaltungen an Videospielen. Regiert am Ende das schnöde Geld die virtuelle Welt und wer leidet am meisten unter den unfertigen Release-Versionen zu Beginn?

Mit gekonnter Anmoderation, Trumpcare-Bait und jeder Menge Halbwissen versüßen wir euch unser aller liebstes Hobby.

Zelda: Die Ocarina als Verbindung zum Atem der Vergangenheit

Wir sind wieder da! Oder zumindest haben wir es geschafft, einen Podcast aufzunehmen. Unser Thema: Zelda. Die Reihe. Die Spiele. Die überhypten Wertungen. Ist es Nostalgie, die manche Menschen blind gegenüber manchen Schnitzer im Design dieser langlebigen und heißgeliebten Serie macht? Wie bescheuert ist Meta-Kritik wirklich? Und warum klingelt da die GEMA an unserer Tür? Fragen, die wir versuchen, wenigstens ein bisschen zu beantworten, bevor uns der Stecker gezogen wird. Viel Spaß bei der neuen Folge Mehr Spieler!

Informieren leicht gemacht

Nie hätte ich mir erträumt, dass eine Schulweisheit meiner Deutschlehrerin an der Oberstufe einmal ein Credo meines Lebens wird. “Belegen Sie am Text”, ist nicht nur ein Mittel, um gute Noten durch Wischi-Waschi-Aussagen zu verhindern. “Belegen Sie am Text” ist auch im Alltag eine Berufung auf Feststehendes. Nun stellen wir dieser Tage endgültig fest, dass jeder einfach schreiben kann, was er möchte. Deshalb können wir nicht jeden davon überzeugen, dass das Geschriebene Wort stimmt oder frei erfunden ist.

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Mehr Offenheit

Das vor einigen Tagen auferlegte Reiseverbot betrifft Videospielentwickler und deren Angehörige in betroffenen Ländern. Sind das viele, sind das wenige? Geht es nicht viel mehr ums Prinzip? Johannes und ich unterhalten uns darüber und versuchen nicht zu bedrückend zu sein. Ein paar Witze sind drin. Versprochen. Durchhalten, nicht die Augen verschließen und für das Einstehen, was euch wichtig ist. Hoffentlich kommt die Botschaft durch.

Hier noch das im Podcast erwähnte Video von Insomniac Games:

Wir haben die Switch befummelt – nur für euch

Mit natürlich völlig ungeplanter Verzögerung steht die Mehr-Spieler-Crew jetzt wieder für euch bereit mit einer neuen Folge im neuen Jahr und mit nur ganz wenig neuer Verzweiflung (denn viel Verzweiflung ist noch von 2016)!

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Die Mehr-Spieler-Vorschau auf 2017

So ein bisschen ist dieses leicht wehleidige „2016 war soooo schlimm!“ ja ein bisschen nervig. Weil schulterzuckend zu sagen „war halt ein Scheißjahr“ eliminiert in gewisser Weise den Blick für zweierlei Sachen: Erstens die schönen Dinge, die 2016 passiert sind (und, zugegeben, soviele sind das nicht und spontan kommen da auch wenige in den Sinn – aber hey, Deadpool war ein guter Film?) und zweitens bleibt irgendwie auch die individuelle Verantwortung auf der Strecke, es eben „anders“ zu machen und seinen eigenen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Ganz nach Adornos zeitloser Feststellung: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Bleibt also die Hoffnung auf einen gnädigeren Weltgeist im kommenden Jahr. Darf man an dieser Stelle aber kurz daran erinnern, dass das neue Jahr quasi mit einem Paukenschlag anfängt – nämlich der Vereidigung von Donald Trump als Präsident der USA?

Nun gut, konzentrieren wir uns aber auf die schönen Dinge – zum Beispiel Videospiele. Da stehen ja einige spannende Titel ins Haus: Nioh allen voran, aber auch Mass Effect: Andromeda, Yakuza 0 oder vielleicht Persona 5. Über das kommende Spielejahr orakeln Max und Johannes und freuen sich in Gedanken schon auf ein paar Tage Ruhe vor dieser seltsamen, turbulenten und manchmal auch traurigen Welt dort draußen. Möge es 2017 besser werden – insgesamt.

Bis dahin könnt ihr ja auch unsere Gaiden-Folge hören :)

Game Awards 2016 – Mehr Kommerz, weniger Mut

Geoff Keighley macht uns das Leben leicht und schwer zu gleich. Ihn und seine Arbeit als Blödsinn abzutun fällt einfach. Damit nehmen wir gleichzeitig hin, dass Videospiele sich in jeder Hinsicht als Kommerzartikel verkaufen. Die “Game Awards 2016” waren so innovativ wie der Name der Award-Show. Wir preisen jene, die vom Markt bereits gepriesen wurden. Der Circle Jerk (don’t google it) “is a thing”. Wir haben Wut im Bauch und versuchen trotzdem bei der Sache zu bleiben. Nehmt euch eine Viertelstunde Zeit und erlebt eine Achterbahn der Gefühle. Und am Ende ist alles gut, weil wir einen Award bekommen. Und wie alle “Kollegen” sind wir plötzlich ganz kleinlaut, wenn wir im Rampenlicht einer Dauerwerbesendung stehen dürfen.

Fazit: Wir brauchen einen Games-Reich-Ranicki, der sich öffentlich hinstellt und sagt: ICH NEHME DIESEN PREIS NICHT AN!

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