Tag: Games (Page 1 of 2)

Mehr Spieler – Volldampf Valve

Wenn am Arbeitsplatz die Ideen ausgehen, dann lästert man halt über die Kollegen. Nun, unsere Kollegen sind Entwickler zwar nicht, aber wir spielen einfach ein wenig mit Größenwahn. Zwischen Kaffee, Kuchen, Busverkehr und Flugschneisen unterhalten Johannes und ich uns über den Mythos Valve. Half-Life 3 (ja, klar), VR-Brillen und Gottkönig Steam. Was wir über Valve so denken und was man alles wissen sollte. Und sagte ich bereits “Half-Life 3”?

Das Valve-Mitarbeiter-Handbuch, das Johannes jedem ans Herz legt, findet ihr übrigens auf der Seite von Valve.

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Max’ fröhlicher Pop-Kultur-Vorweihnachtsüberblick

Was habt ihr verpasst? Was könnte man selbst nachholen oder anderen eine Freude mit machen? Das Jahr 2014 war mal wieder lang genug gefüllt, um den Medienmenschen von Heute mit genug Material für einen selbst und Freunde zu versorgen. Bevor der erste Advent und der damit verbundene Dezember anklopft, will ich euch einen kleinen Einblick in meine vielleicht weniger erfolgreichen und bekannten Tipps der diesjährigen Konsumlawinen offenbaren. Lasst uns nur hoffen, dass mein Geschmack und eurer nicht auf zwei völlig unterschiedlichen Pisten verkehren. Ein paar Tipps und Denkanstöße:

Via Flickr by Andreas Fusser

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Ohne böse Hintergedanken sind diese Angaben ohne Gewähr, aber mit Pflaster

Im Kino: Nightcrawler

An Kinobesuchen wird es euch in der nahen Zukunft wahrscheinlich nicht mangeln. Hungergames 3.1 und der (hoffentlich) letzte Hobbit-Film stehen geradezu vor der Tür und Eingeweihte haben sich für den Beginn des nächsten Jahres bereits P. T. Andersons “Inherent Vice” markiert. Wer allerdings noch ein wenig naheliegende Sozialkritik der schonungslosen und fantastisch gespielten Sorte sehen möchte, der kommt nicht um Nightcrawler mit Jakey Gyllenhaal herum.

Abgesehen von der famosen Schauspielleistung Gyllenhaals ist Nightcrawler durch seine Thematik und den Umgang mit dieser so faszinierend. Es ist immer wieder faszinierend mit welchen Abgründen der amerikanische Traum sich verbinden lässt und wie der Antrieb hinter den skurrilsten Geschichten in einem traurigen Zusammenhang Sinn hat. “Nightcrawler” ist einer dieser Filme, die von vorne bis hinten genau wissen was sie wollen und was sie beim Zuschauer erreichen möchten. Inmitten von Plot-Twists und Star-Ensembles ist das erfrischend normales Kino.

Fürs Heimkino: Grand Budapest Hotel

Man darf nicht vergessen, dass das “Grand Budapest Hotel” noch in diesem Jahr erschien. Ich selbst bin für jene die sich diesen Film haben durch die Lappen gehen lassen, der richtige Berater. “Moonrise Kingdom” war mein erster Wes Anderson und auch wenn die Kamera- und Regiearbeit mich in ihren Bann gezogen hat, konnte das Drumherum mich nicht richtig packen. “Grand Budapest Hotel” ist mehr ein Märchen, welches thematisch und von seiner Vortragsweise, zumindest aus meiner Sicht, viel besser zu Andersons Stil passt.

“Grand Budapest Hotel” ist witzig, wortgewandt und in jeder Hinsicht wunderbar. Neben der einfallsreich vorgetragenen und gefilmten Geschichten brilliert insbesondere Ralph Fiennes als Monsieur Gustave. Selten war ein Filmcharakter derartig humoristisch und dabei stets zwischen menschlichen Extremen und Neurosen hin und her wankend. Auch wenn es beim Cast in “Grand Budapest Hotel” gar nicht möglich ist den Film ganz alleine zu tragen, behauptet Fiennes sich dennoch als Top Dog. Trotzdem freue ich mich genauso inständig, dass Saoirse Ronan endlich mal wieder in einem guten Film mitspielt.

Via Flickr by Eva Rinaldi

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Im besten Fall macht ihr euch aus dieser Übersicht selbst ein Geschenk

Für Zocker: Zurück in die Grabbelkiste

Videospiele sind dieses Jahr eben da. Es war und ist ein Jahr der Remakes und Fortsetzungen. Ich habe gerne “Lightning Returns: Final Fantasy XIII” und “Castlevania: Lords Of Shadow 2” gespielt, aber keines der Spiele hat für mich irgendetwas verändert oder ist in meinen Augen eine dringende Empfehlung wert. Das Gleiche gilt für Titel wie “Dark Souls II” und “Wolf Among Us”, die beide leicht veränderte Versionen ihrer Vorgänger darstellen. Das macht sie nicht zu schlechten Spielen, aber das sollte sich von selbst erklären.

Deswegen sage ich ganz klar, dass nicht ausgegebenes Geld für neue Titel und weiterhin überflüssige Konsolen lieber in Nachholspiele investiert werden sollte. Habt ihr “Hitman: Absolution” gespielt? “Ni No Kuni” gibt es inzwischen für einen Apfel und ein Ei oder was auch immer das japanische Äquivalent ist. An kleineren Titeln kann ich besonders “Guacamelee!” empfehlen. Und Herrschaftszeiten noch mal: Mehr deutsche Gamer müssen die “Infamous”-Spiele ausprobieren. Insgesamt ist es gut möglich, dass ihr für den Preis eines neuen Titels 3-5 hervorragende Titel bekommt, die ihr bestimmt noch nicht gespielt habt. Wenn wir Johannes fragen würden und über PC-Spiele sprechen, steigt diese Zahl nochmals.

Für Leseratten: Mirage (wieder mal/immer noch)

Ich kann Matt Ruff nicht oft genug empfehlen. Unter Vorwand eines Pop-Kultur-Kompasses für das Kalenderjahr 2014 darf ich “Mirage” seit nun über 2 Jahren bewerben. Nein, ich bekomme dafür kein Geld. Und Tatsache ist, dass Ruff in Relation auch nicht genug Geld für seine Arbeit bekommt. “Fool On The Hill” und “Set This House In Order” sind seit Jahren zwei meiner liebsten Fiction-Werke und auch wenn “Mirage” nicht die Qualität dieser beiden Werke erreicht, ist es nicht minder unterhaltsam als das äußerst unterhaltsame “Bad Monkeys”.

Matt Ruff ist bei seinen Lesern bekannt und beliebt für seinen schrägen Humor und seine verschachtelten Storys. Dazu gesellen sich gut geschriebene Charaktere und jede Menge Ideen aus der Popkultur, die den inneren Nerd (von Tolkien bis Virtual Reality) befriedigen. Bücher von Matt Ruff (abgesehen von der Stadtwerke-Trilogie) sind eine typische Win-Win-Situation. Die von mir genannten Bücher sind allesamt mindestens einen zweiten Lesedurchgang wert.

Via Flickr by tvancort

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Ein Katzenbild, das tatsächlich zum Text passt. Yeah!

Für die Fans

Natürlich könnte noch viel mehr vorstellen, doch mehr als einen Anstoß kann ich nicht geben. Es gab viele gute Filme dieses Jahr und garantiert auch Games von denen ich Casual nichts mitbekomme. Trotzdem kann ich alles oben aufgeführte aus tiefstem Herzen empfehlen. Und wenn das Portemonnaie wieder mal gähnende Leere aufweist, dann freut man sich umso mehr über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Am Abgrund Links – 23.06.2014

Jede Woche verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet. Doch egal wie oft wir alle durch die Weiten des Netzes surfen, man kann nicht immer alles wahrnehmen.

Deswegen gibt es von uns für euch eine Linksammlung zu den Themen, die uns in der letzten Woche fasziniert haben. Ob Filme oder Games, ob Feminismus oder Politik unser Blog ist so unterschiedlich, wie die Menschen die ihn betreiben – Hier erfahrt ihr, was uns im Kopf geblieben ist.

Via flickr by Neal J. Wilson

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ANNI:

  • Es ist immer schön zu sehen, dass noch  ein richtiger Dialog über Dinge die im Internet schief laufen stattfindet und nicht nur Trolle rumschreien. Danke an Tom Bramwell und seinen ehrlichen Text über sexistische Strukturen nicht nur in Games, sondern auch im Rest unserer Gesellschaft.
  • Was interdependenter Queer-Feminismus bedeutet und was Interdisziplinarität ist, könnt ihr hier sehr schön nachlesen. Nicht nur für Einsteigende ein sehr informativer Text.

JOHANNES:

  • Redaktionelle Inhalte, die von PR-Firmen für einzelne Kunden erstellt werden: Neulich machte ein solcher Fall die Runde in den Schweizer Medien. Leider ist das aber gängige Praxis, woran die Medien aber vielfach auch selbst Schuld sind. Aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich den Sachverhalt (nicht aber die Argumentation) der Autorin der Schweizer Medienwoche bestätigen.
  • Aufbauend auf einem Artikel aus The Observer recherchierte Zeit-Autor Malte Henk tiefer zu Japans perspektivloser Jugend. Ist ein von Konsum und Kommunikation derart gesättigtes Leben auch die Zukunft in Europa?
  • Eine Sammlung von Twitter-Nachrichten zum zurückliegenden Spiel der deutschen Herrennationalmanschaft gegen das Dependant aus Ghana macht erneut deutlich, warum ich vom ganzen Fahnen-Getue der Fußball-WM nicht viel halte. Denn Rassismus ist in unserer sogenannten “Mitte” wesentlich tiefer verankert, als viele wahrhaben wollen.

MAX:

Am Abgrund Links – 09.06.2014

Jede Woche verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet. Doch egal wie oft wir alle durch die Weiten des Netzes surfen, man kann nicht immer alles wahrnehmen.

Deswegen gibt es von uns für euch eine Linksammlung zu den Themen, die uns in der letzten Woche fasziniert haben. Ob Filme oder Games, ob Feminismus oder Politik unser Blog ist so unterschiedlich, wie die Menschen die ihn betreiben – Hier erfahrt ihr, was uns im Kopf geblieben ist.

Via flickr by David Blackwell

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Ich kann nicht denken…. HITZE!

ANNI:

JOHANNES:

  • Am 5. Juni 2013 wurden die ersten Dokumente zur Totalüberwachung durch die Geheimdienste der westlichen Demokratien veröffentlicht. Was seitdem noch alles über unser aller Generalverdächtigung durch unsere Regierung offenbar geworden ist, zeigt diese (erschreckend volle) Zeitleiste von heise.de.
  • Am 5. Juni 2014 übernahm Sascha Lobo, seines Zeichens ambivalenter Internet-Polterer und Totalüberwachungs-Kritiker, für vier Stunden den Nachrichtenticker “Der Morgen” von Spiegel Online. Was dabei heraus kam, lest ihr hier.

MAX:

BackTrack – Abschied

Viel ist und war los letzte Woche: Referendum in der Ost-Ukraine, ESC, der die Hamburg’sche Reeperbahn zur unerträglichen Public-Viewing-Meile hat mutieren lassen – zu dem wir aber trotzdem fleißig getwittert haben – die Europawahlen werden langsam zu einem Thema für die Medien, und und und.

Ich verabschiede mich vor dem Hintergrund nicht nur vom guten Geschmack und politischem Durchblick, sondern nehme ebenso Anteil an Max’ Aufstellung magischer past-Gen-Konsolenmomente, auch wenn für mich das letzte halbe Jahrzehnt gefühlt nur aus Dark Souls und Starcraft bestanden hat. Aber im Abschied ist man* doch immer vereint. Und so nehmen wir in Annis Review zur neuesten Episode der Captain America Filmreihe auch ein wenig Abschied von Logik im Superheldenuniversum und Charaktertiefe.

Titelbild via Flickr by Peter Kaminski

The-New-52-Max-Wunschliste

Irgendwo in einer Parallelwelt sitzt ein Max, der über das Konsolero-Ich in diesem Universum nur schmunzelt. Vielleicht handelt es sich bei ihm um eine Version, die wie Johannes und Till der PC-Master-Race angehört. Es könnte aber auch sein, dass Max-52 nach den Anfängen mit „NES“ und „Super Nintendo“ Mario & Co. treu geblieben ist. Frei nach solchen Gedankenspielen werde ich euch in der letzten „Mehr Spieler“-Ausgabe diesen Jahres nicht meine Lieblingsspiele vorstellen, sondern jene Titel, die ich gerne gespielt hätte. Dazu versuche ich einem Werbetexter gleich auch meine Erwartungen zu verpacken. Deswegen sind die Angaben ohne Gewähr und nicht vollständig, dafür allerdings mit viel weihnachtlicher Hoffnung verbunden.

Fire Emblem Awakening (Nintendo 2/3DS)

Taktik-RPGs haben mich immer überfordert. Besonders japanische Titel bombardieren Spieler häufig gleich zu Beginn mit einer taktischen Tiefe, die andere Genres auch in Jahren noch nicht erreicht haben werden. Dieses Füllhorn an Möglichkeiten schreckt so manchen Spieler ab und lässt großartige Spiele wie „Valkyria Chronicles“ und „Final Fantasy Tactics“ (wahlweise „Ogre Tactics“) zu Nischen-Tipps werden.

Letztes Jahr hat mich „XCOM: Enemy Unknown“ allerdings gelehrt wie viel Spaß und Befriedigung solche Strategie-Spiele mit sich bringen. Dank seines sehr zugänglichen (wenn auch weiterhin teils zur Frustration schweren) Einstiegs hat „XCOM: Enemy Unknown“ die Lust an Taktik-RPGs in mir geweckt. Auch wenn vor kurzem erworbenes „Final Fantasy Tactics“ mir zu Beginn wieder den Finger zeigt, kann ich diesem Genre einfach nicht das Potenzial absprechen.

„Fire Emblem Awakening“ konnte bei vielen Reviewern mit guter Zugänglichkeit punkten, was japanischen Titeln der Vergangenheit immer wieder abgegangen ist. Das weitaus individuellere Design eurer Mitstreiter im Vergleich zu „XCOM: Enemy Unknown“, sowie die Match-Making-Möglichkeiten für die Romantiker und Beziehungsfanatiker unter uns klingen nach den nötigen Details, um ein richtig starkes Spiel zu stellen, das einen viele Stunden vor den 2/3DS fesselt.

Gone Home (PC)

„ „The Last of Us“ ist das am besten erzählte Videospiel, dass ich je gespielt habe“, muss man immer wieder in Reviews und Kommentaren lesen und weiß sofort, welches Publikum sich zu Wort meldet. Bevor mir künstlerische Erhabenheit (oder Einbildung?) nachgesagt wird, will ich gleich klarstellen, dass Naughty Dogs jüngster Titel eine dicht und gut erzählte Geschichte vorweist. Die beste ist sie allerdings bei weitem nicht, da das Spiel sich den Konventionen entsprechend immer wieder aus der Erzählung lösen muss, um dem Gameplay Raum zu geben.

Wenn man zum vierten Mal an den K.I.-Argusaugen scheitert oder die Pilz-Zombies einem das Gesicht zerreißen und der Neustart kommt, reißt das aus der Geschichte. Selbiges Problem hat auch „Beyond: Two Souls“, welches die größte Stärke des Vorgängers „Heavy Rain“ – die konsequente Fortsetzung der Story ohne Zwang zu Wiederholung – leider über Bord geworfen hat. Allein der ludonarrativen Dissonanz (UNWORT DES GAME-JAHRES!) auszuweichen, ist in einem Videospiel nicht so wichtig, wie den Spieler zu unterhalten. Wenn das Gameplay nicht verzaubert, dann leidet die Story- egal wie gut alles zusammenpasst.

„Gone Home“ erspart sich deswegen die typischen Spielmechaniken und lässt euch eine Geschichte erkunden. Dabei ist dem Spieler die Reihenfolge mal mehr mal weniger vorgegeben und entfaltet sich so immer leicht unterschiedlich. Der Spieler entscheidet wie aufmerksam er/sie mit der Welt interagiert und die Geschichte trotz rotem Faden auf eigene Weise erlebt. Natürlich ist ein solches Spiel der „Special Interest“-Gattung zuzuordnen, doch genau diese Spiele bleiben hängen. Das x-te Action-Geballer und die drölfte Zombieattacke wirken kaum so effektiv wie diese konzentrierten Erlebnisse wie „Gone Home“ eines darstellt.

Guacamelee (PC, Playstation 3, Playstation Vita, XBOX 360)

Ich bin zu jung für Metroid-Vania. Mein Lebtag habe ich an keinem „Metroid“-Teil Hand angelegt und meine frühen Castlevania-Erlebnisse beschränken sich auf „Simon’s Quest“, welches Spieler ohne Lösung (und unter 10 Jahren) zur Verzweiflung treibt. Gerade deswegen haben mich die Reviews zu „Guacamelee“ neugierig gemacht und gleichzeitig eingeschüchtert. In einer anderen Welt bin ich dieses Jahr bestimmt schon über meinen Schatten gesprungen und habe mich mit dem bunten Hüpf-Klopper befasst.

Das farbenfrohe Design, sowie die sehr flüssig erscheinenden Plattform-Einlagen sprechen mich sogar noch mehr als bei „Rayman Legends“ an, was auch an dem möglichen Ebenenwechsel liegt, der euch zwischen Dies- und Jenseits hin und her springen lässt, damit Plattformen zu euren Gunsten verschwinden und erscheinen. „Guacamelee“ ist dieses Spiel, welches mir einfach nur Spaß machen soll, wenn ich nicht grinden oder eine stark inszenierte Geschichte genießen möchte.

Ganz klein bleibt zudem die Hoffnung erhalten, dass der kindliche Gamer-Geist wieder durchkommt und man Dinge wie Speedruns und 100% freischalten anfängt, um einfach alles aus einem Spiel rauszukitzeln.

Die weiteren Teilnehmer des diesjährigen Schützenfestes

Natürlich sind diese drei Spiele nicht alles, was ich gerne ausprobiert hätte. Würde man mich allerdings festnageln, dann würde ich die obigen Titel zuerst anspielen wollen. Um euch nicht jetzt kurz vor Ende der Jahresfrist noch mit unserem Content-Kontingent (WORT DES JAHRES!) zu erschlagen, gebe ich allerdings lediglich noch ein paar Titel an, die ich mir gerne näher ansehen würde.

Via Flickr by barité

Games LibraryEgal für welche Plattform… Hauptsache gut!

Legend of Zelda: A Link Between Worlds (2/3DS): Nach fehlender Innovation seit dem meiner Meinung nach besten Teil „Majora’s Mask“ (warum sonst bin ich so gespannt auf „Lightning Returns: Final Fantasy XIII“?), klingt es so, als würde die „Zelda“-Reihe wieder in die Spur finden. Das hört man zwar öfter, doch vielleicht ist diesmal wirklich etwas dran?

 

Super Mario 3D World (Wii U): Allein für die Meisterleistung endlich kein „U“ in den Titel gepackt zu haben, verdient dieses Spiel meine Aufmerksamkeit. Spaß beiseite. Ich habe noch keinen der 2,5D-Teile gespielt und kann mir den Reiz dieses Systems nur schwerlich vorstellen (bei „Mario Party“ war das immer so lala). Aber ich könnte ja auch komplett daneben liegen.

Metro: Last Light (PC, Playstation 3, XBOX 360): First-Person-Shooter können tatsächlich gute Storys haben. Meistens spricht mich das Genre vom Gameplay her allerdings nicht genug an. „Bioshock“ und der „Infinite“-Ableger haben mich durch die Plasmide/Vigors und das flotte Tempo an der Stange halten können. Wenn „Metro“ kein 0815-Shooter ist, dann würde ich das russische Endzeitszenario sehr gerne erleben.

Stanley Parable (PC): Zu guter letzt muss ich natürlich DAS Narrations-Projekt neben „Gone Home“ erwähnen. Wie die „Stanley Parable“ mit den Erwartungen von Spielern zu spielen scheint und auf Entscheidungen reagiert, ist eine wahnsinnig spannende Idee. Manch einer könnte dieses Spiel auch als Evalution oder Experiment beschreiben. Wo kann ich mich eintragen?

Das soll es jetzt aber endgültig gewesen sein. Hier ist also eine Auflistung von Spielen, die ich dieses Jahr gerne gezockt hätte. Was spricht euch an? Sollte ich mir einen 2DS kaufen? Welche Games habt ihr dieses Jahr verpasst?

Unabhängig von den Antworten auf diese Fragen wünsche ich uns allen ein spannendes Gamer-Jahr 2014.

Am Abgrund Links – 25.11.2013

Jede Woche verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet. Doch egal wie oft wir alle durch die Weiten des Netzes surfen, man kann nicht immer alles wahrnehmen.

Deswegen gibt es von uns für euch eine Linksammlung zu den Themen, die uns in der letzten Woche fasziniert haben. Ob Filme oder Games, ob Feminismus oder Politik unser Blog ist so unterschiedlich, wie die Menschen die ihn betreiben – Hier erfahrt ihr, was uns im Kopf geblieben ist.

Via flickr by Dru Bloomfield – At Home in Scottsdale

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Links oder rechts, dass ist hier die Frage!

ANNI:

JOHANNES:

  • Videospielmäßig leben wir ja schon so ein bisschen in einer Blase: Wir schauen in die USA, nach Japan und manchmal auch nach Europa, wenn es um Entwickler*innen und Spieler*innen geht. Ach ja, und Südkorea, aber ich glaube den meisten ist das Spielverhalten dort etwas unheimlich. Aber wie spielen die Leute eigentlich im, sagen wir, Irak? Gibt’s da überhaupt Steam? Der New Yorker hat sich das mal angeschaut. (via Rock, Paper, Shotgun)
  • Unsere Ozeane sind sauer. Zumindest saurer, als sie es eigentlich sein sollten. Und ich rede vom pH-Wert, nicht dem kollektiven Bewusstsein der Meeresbewohner*innen. Oder Cthulhu. (via Beautiful Absurdity)
  • Das Playstation 4 und XBox One mittlerweile erschienen sind (zumindest in den USA…) ist kaum eine Neuigkeit wert. Was es aber sogar in den Trierischen Volksfreund geschafft hat: ein Smart-TV von LG greift Daten über das Sehverhalten ab und sendet diese ans Mutterschiff. Sozusagen. Was das für unsere bald erscheinenden zusätzlichen Smart Devices bedeutet (und unseren Datenschutz, unsere Bürgerrechte, so Zeug), das könnt ihr euch ja selbst denken.

MAX:

Wenn dumme Hypes sinnlos walten….

Was ist denn hier los? Ist das etwa der lang befürchtete Hiatus? Jetzt gibt es “Mehr Spieler” und “daran geht die Welt zugrunde” und alles soll einfach so vorbei sein? Pustekuchen! Getreu der von uns behandelten Branche sind die Entwicklungszeiten eben nicht immer die kürzesten. Dazu kommen jede Menge Sidequests, die sich für uns Schreiberlinge und Podcaster ergeben.

Walde und meine Wenigkeit “feiern” unser dreijähriges Jubiläum in Trier mit der obligatorischen Bachelor-Arbeit und Johannes hat all das geistige Leiden eines Akademikers bereits hinter sich und kann sich endlich in die Wonnen des 16-Stunden-Arbeitstages stürzen. Da bleibt nicht allzu viel Zeit, um die ganz großen Analysen und Meinungen zu verfassen. Und nach dem wahren Infromationstornado der E3, dem fast schon olympischen Rückrudern Microsofts auf allen Ebenen, des verpatzten Ouya-Starts und Ryan Davis’ unerwartetem Tod ist uns ein wenig die Puste ausgegangen.

Was bietet sich jetzt aber auch noch an? Seit der Ankündigung der neuen Konsolengeneration ist es still um die jetzige geworden. Dass “The Last of Us” hohe Wellen schlagen konnte, war fast schon Voraussetzung des neuen Naughty Dog Titels und “The Walking Dead: 400 Days” ist genau das tolle, aber eben durch die kurze Dauer nicht so emotional berührende Bonbon, das die Spieler vom Lückenfüller zu Staffel 2 erwartet haben. Die anstehende Generation wirft jetzt schon ihre Schatten. Allein GTA V könnte genug Zugkraft aufweisen, um noch mal für ehrliche Euphorie zu sorgen, besonders weil es sich um keinen Exklusiv- sondern einen Multiplattformtitel handelt.

 
Die Frauenstimme aus den Hitman-Trailern war stimmungsvoller, aber das sind doch mal Neuerungen!

Aber ein Hühnchen haben wir immer zu rupfen. Und zwar mit der großen Hype-Maschine aus den USA. Wir wären nicht die Gamer, die wir heute sind, wenn es nicht Kotaku, Rock, Paper, Shotgun, IGN und Co. gäbe, aber abgesehen von oft wirklich peinlichen Standards was Sexualität in Videospielen angeht (Ich spreche auch von euch, Jungs bei Bioware!), ist es in Amerika Brauch alles zu hypen, was Oma schon gezockt hat.

Ja, die ollen Kamellen wieder. 2/3 der Mehr Spieler Jungs sind nur mäßig am Jubeln, wenn die xte-Fortsetzung angekündigt wird. Aber es sind nicht nur Fortsetzungen. Es sind auch Spiele, die sich offensichtlich als etwas Neues verkleiden wollen, dabei ihr Gewand aber aus bereits vorhandenen Kleidern zusammenschneidern. Der Angeklagte der heutigen Sitzung ist Ubisofts Jetzt-Schon-Dank-Vorbestellern-Auf-Der-Ganzen-Welt-KASSENSCHLAGER “Watch Dogs”.

Woher unsere Skepsis, wenn es um “Watch Dogs” geht? Vorneweg sollte klargestellt werden, dass “Watch Dogs” hier nicht als Flop hingestellt werden soll. Das Spiel hat eine sehr schöne Grafik (für Open-World-Standards bisher spitze, doch GTA V könnte da noch in die Parade fahren), utopische Überwachungsszenarien sind spätestens seit der Komplettverkabelung Londons total in (schon das britische Studio Ninja Theory gab ja DEZENTE Hinweise auf die Überwachungsstadt London) und wenn man solides Third-Person-Cover-Shooting à la GTA IV mit vielen Gadgets verbindet, dann scheint die Grundlage für ein wirklich gutes, großes Open-World-Erlebnis gelegt zu sein.

Was ist das Problem? Die Ankündigung “Watch Dogs” 2012 war für viele umwerfend, was aber rückblickend nur daran lag, dass das Spiel gut geheim gehalten wurde. Gleiches gilt für diesjähriges “The Division”. Spätestens nächstes Jahr wird man die jährliche Überraschung aus dem Hause Ubisoft erwarten und fest einplanen. Das ist natürlich auch ein Zeichen für Produktivität. Und hier soll deutlich werden, dass die Kritik in erster Linie an die Presse und nicht an Ubisoft geht.

Via flickr by Karan J

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Es ist zum aus der Haut fahren: RrrrRrRRaAAAaaaGGgGeeeeeEE!

Natürlich will der Publisher/Entwickler sein Spiel anpreisen. Aber die Presse sollte ein Interesse gegenüber dem Rezipienten haben. Blindes Gesabber über eine inzwischen absolut entfremdete Franchise (Assassin’s Creed IV: Black Flag heißt nur noch Assassin’s Creed, weil die Marke die Sucht und das damit verbundene Geld reintreibt) regt schon genug auf. Dass man dagegen komplett ignoriert, dass die sogenannten Eigenheiten, die “Watch Dogs” von GTA abheben sollen, nichts Anderes als Jetztzeit-Assassin’s-Creed-Mechaniken sind, die Parcour und Stealth in einer Stadt der nahen Zukunft verfrachten, hat mit ernsthaftem Gamesjournalismus nichts mehr zu tun.

Vom Interface und Design der meisten Anzeigen (z.B. wenn ihr euch die persönlichen Daten eines Bürgers zeigen lasst), sowie dem Gefühl, dass die Verfolgungsjagden vermitteln, schreit das Spiel seine Wurzeln in den Spielmechaniken Assassin’s Creeds lauthals heraus. Allein dass Protagonist Aiden nicht geschwind an Häuserfassaden hochkrabbelt fehlt neben dem coolen Assassinen-Hoodie in diesem Bild.

Ubisoft. Ernsthaft. Die Spiele haben keine eigene Identität mehr. Man spürt geradezu, wie eure Fokus-Gruppen reagieren und euch diktieren. Ihr wollt ein Piratenspiel machen, das bisher keinerlei ursprüngliche Stärken der Asassin-Reihe in sich vereint. Dann nennt es einfach “Black Flag” oder wie auch immer. Und “Watch Dogs” könntet ihr ehrlicherweise “Assassin’s Creed IV” nennen. Aber utopische Überwachsungsszenarien sind wahrscheinlich schon so bei der Zielgruppe en mode, dass ihr eine neue und “innovative” IP starten könnt, wogegen die letzten drei “Fluch der Karibik”-Filme dem Piraten-Genre (erneut) das Blut ausgesaugt haben und man ohne die Assassinen-Lizenz Angst ums eigene Portemonnaie haben müsste.

Und ich werde mich weiter aufregen. Der jährliche Hype um Abzock-Titel wie sämtliche Titel der EA-Sports-Reihe und der heiligen Dreieinigkeit der Shooter Call of Duty/Battlefield/Medal of Honor ist ein Beispiel dafür, dass es vielen Menschen viel zu gut geht. Selbst die DLC-Könige von Capcom bieten ihr “Ultra Street Fighter IV” als 20€ Upgrade-Version oder für “nur” 40€ an, anstatt für das im Grunde gleiche Spiel abermals mindestens 60€ zu verlangen. Das ganze Internet macht sich lustig darüber, dass Call of Duty jetzt Hunde als einzige Neuerung zu bieten scheint. Die vielen Millionen Vorbesteller sorgen dafür, dass solch schlechte Scherze auch in der Zukunft weiterhin bestehen werden.


Das sieht gut aus… aber revolutionär? Ein wenig professionelle Distanz wäre nett

Ein abschließender Satz zu “Watch Dogs”. Ich hoffe, dass das Spiel gut wird. Ja, ich meckere viel, aber ich hoffe immer, dass wir – die Gamer – am Ende ein weiteres, tolles Spiel erhalten. Ich wünschte mir nur, dass Ubisoft seinen Spielen eine Identität verleiht. Das hat im eigenen Hause bisher nur Rayman geschafft. Dagegen hat man aus Assassin’s Creed eine Legehenne gemacht und der Prinz aus Persien hat inzwischen so viele neue Gesichter, dass er verständlicherweise in der Identitätskrise steckt. Zumindest hat Ubisoft noch keinen Shooter mit ihm geplant.

Also, liebe Kollegen der Branche. Sagt uns endlich, was ihr an “Watch Dogs” so toll findet. Was sind die Gadgets und wie wirken sie sich aufs Spiel aus? Stehe ich nur herum und hacke etwas oder bin ich tatsächlich gefordert? Wie vereinbart sich Stealth und Hacken mit den Schusswechseln? Ihr müsst beschreiben, wie sich ein Spiel anfühlt, anstatt nur ein milchiges Bild von einem ach so geilen Spiel wiederzugeben. Wer den Fan und Amateur aus der Freizeit nicht vom Beruf trennen kann, der ist genau der Grund dafür, dass Gamesjournalismus auch weiterhin nicht über den Status der Apothekenzeitschrift hinausgeht.

Der Audio-Guide von Columbia

Während wir mit unserer Rubrik “Mehr Spieler” weiterhin versuchen die Videospiel-Branche salonfähig zu machen, gibt es eine Sparte, die auch losgelöst vom Spielvergnügen funktioniert. Wer zum Beispiel auf Film-Soundtracks steht, der hat inzwischen nicht mehr allzu viele Ausreden, um sich nicht auch auf dem Videospielmarkt umzuschauen. In der Kölner Philharmonie zum Beispiel gab es schon mehrere, gut besuchte Konzerte, die sich ausschließlich mit der Musik aus Videospielen auseinandergesetzt haben. Doch schon in ihrer Originalfassung können orchestral arrangierte Soundtracks bestehen.

Aktuelles Beispiel für diese These ist der kakophonische Tonausflug in die Wolkenstadt Columbia aus dem frisch erschienenen “Bioshock Infinite“. Ohne euch zu viel abzuverlangen ist das Thema der Bioshock-Reihe stark verknüpft mit Utopien, Weltanschauungen und wie man mit diesen umgeht. Als Soundtrack soll die Reise nach Columbia für euch aber auch ohne das Bildmaterial zugänglich sein können. Besonders für Freunde der Soundtracks von Jonny Greenwood (u.a. “There Will Be Blood” und “The Master”) ist Garry Schymans tonale Unterlegung des falschen Paradieses “Columbia” einen Hörausflug wert.

SongbirdBest Babysitter ever…!? Via Irrational Games

Im Mittelpunkt Schymans Arrangements stehen Streicher, die beklemmend, arhythmisch und schief gespielt immer wieder Bedrohung symbolisieren sollen. Was in den “Battle For Columbia” aus den Boxen dröhnt ist verstörend und nichts für den mp3-Player. Wer für den Soundtrack seines Lebens für die hektisch düsteren Momente noch etwas sucht, der wird allerdings auch ohne die Feuergefechte im Spiel seinen… wollen wir sagen… “Gefallen” finden?

Aber wenn ihr wollt, dass ein Soundtrack euch nervös durch den Raum treiben soll, dann beherrscht Schyman diese Kunst wie kaum ein zweiter. Nach dem zerbrechlichen Klavierstück zu Beginn, welches patriotisch, hoffnungsvoll und wie ein “Spiritual” klingt, wird der Traum von Columbia durch besagte “Battle For Columbia”-Stücke schnell zerstört. Allerdings geht Schyman bei dieser Demaskierung schrittweise vor. Nach der nun wirklich als Spritual umgesetzten Melodie in “Will The Circle Be Unbroken” folgt das verträumte “Lighter Than Air”. Eine butterweiche Melodie, unter welcher sich zitternde und schiefe Töne verstecken und immer wieder hervor scheinen.

Aber auch mit einem guten Maß Übertreibung kennt sich Schyman aus, wenn er “Lutece” und “Lions Walk With Lions” mit ausdrucksstarker Melodie wie in alten Cartoons beginnt, um dann das erste Mal in eine mystisch bedrohliche Melodie abzutauchen, die immer wieder von den Thematiken des Auftaktes angereichert wird. Anstatt Utopie fühlt man sich eher wie in einem Spukschloss. Und wem das zu verworren ist, der bekommt tanzbare Folklore (“Roy O’More Saddle The Pony”) und politisch inkorrekte Propaganda zum Mitsingen in “Readiness Is All” (Ich sag ja nur… “Die Partei, die Partei, die hat immer recht…”).

bi_valentinescard-480x633Wenn der Soundtrack schon so zusetzt… vielleicht etwas Süßes? Via Irrational Games

Wirklich auftrumpfen tut dieser Soundtrack aber erst, wenn er sich den Themen des Spiels hingibt. Wie schon das zerbrechliche Klavierthema aus “Welcome To Columbia” zusammen mit dem anschließenden Spiritual beweist. Auch “Lighter Than Air” ist eines dieser Stücke. In “Elizabeth” übertrifft sich Schyman mit vollen, tiefen Klängen allerdings selbst und verbindet jauchzende Hoffnung mit einer Last, die auf der Melodiestimme zu liegen scheint. Wer Soundtracks mag, der muss ein Herz aus Stein haben, wenn ihn diese Töne nicht berühren.

Gerade gegen Ende des Soundtracks kommen noch viele, kräftige Motive, die allerdings stets recht kurzen Stücken zufallen. Der Soundtrack zu Bioshock Infinite ist unglaublich eindringlich, wird aber aufgrund seiner kurzen und in erster Linie auf Effekt statt Eingängigkeit ausgelegten Art, nicht akut im Kopf bleiben. So wird es aber immer wieder spannend zu diesen Stücken zurückzukehren. Wer sich fesseln lässt, der wird “Elizabeth” schweren Herzens genießen und das Herz wird einen Moment lang aussetzen, wenn “Baptism” den Kreis zu den gläsernen Tönen der Eröffnung schließen. Eine laute Dissonanz und das nun abwärts gespielte Thema des Anfangs haben ordentliche Wirkung ohne das Rad neu zu erfinden.


Johannes mag Katzen… ich mag Soundtracks!

Ihr wollt eure Ohren fordern? Dann hört in den Soundtrack zu Bioshock Infinite herein. Aber vorsichtig! Ich habe nicht umsonst den Vergleich zu “There Will Be Blood” gezogen. Diese Melodien wollen unbequem sein und euch von Innen auswringen. Das ist nicht jedermanns Sache. Wenn ihr es schon nicht hören wollt, dann soll dieser Beitrag euch zumindest eine Warnung sein.

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