Tag: Ubisoft (Page 1 of 3)

Mehr Offenheit

Das vor einigen Tagen auferlegte Reiseverbot betrifft Videospielentwickler und deren Angehörige in betroffenen Ländern. Sind das viele, sind das wenige? Geht es nicht viel mehr ums Prinzip? Johannes und ich unterhalten uns darüber und versuchen nicht zu bedrückend zu sein. Ein paar Witze sind drin. Versprochen. Durchhalten, nicht die Augen verschließen und für das Einstehen, was euch wichtig ist. Hoffentlich kommt die Botschaft durch.

Hier noch das im Podcast erwähnte Video von Insomniac Games:

Patch dich doch selber

Day One Patches sind keine Ausbesserung. Day One Patches sind das Eingeständnis eines missratenen Zeitplans. Ob es nun der Druck von oben oder Arroganz ist, ist am Ende völlig gleichgültig. Niemand freut sich, wenn er nach dem Kauf eines Spiels nochmals mehrere Gigabyte herunterladen muss. Dass einige sich schon darüber freuen wollen, dass es überhaupt Day One Patches gibt, ist eher ein Zeichen von Ermüdung und nicht von Anspruch. Versteht uns nicht falsch. Wir denken nicht, dass uns die Macher eines Spiels inhaltlich oder vom Konzept her unbedingt Dinge schuldig sind. Aber auf technischer Ebene sollte ein teuer verkauftes Produkt nun einmal funktionieren. Ein gutes Gefühl ist es bestimmt nicht, wenn der Autoverkäufer sagt, dass am Kauftag noch mal neue Bremsen eingebaut werden, da man bei den heutigen Produktionsstandards nie weiß. Woher man dann den Patches von den Schöpfern dieser FuckUps vertrauen soll, muss gar nicht durch eine Metapher gefragt werden…

Mehr Spieler – Die magische Drei und der Buchstabe A

In Märchen hat die Zahl 3 eine ganz besondere Bedeutung: Zaubersprüche müssen immer dreimal gesagt werden, es gibt drei Kinder/Brüder/Schwestern, eine Fee gewährt drei Wünsche und so weiter. Geschichten haben gerne drei Teile, besonders Filme, was manchmal Sinn macht (Der Herr der Ringe) und manchmal sehr wenig (Der Hobbit). Die 3 hat also eine ganz bestimmte Bedeutung.

So auch bei den AAA-Videospielen. Die sind meist bombastisch und mit viel Aufwand programmierte Spiele, die allerdings oft den Innvationswert eines Balsamtaschentuchs haben. Aber kann man* da überhaupt viel erwarten? Max und ich befürchten: Nein, nicht wirklich. Das System der Millionenspiele, die auch Millionen an Umsatz machen müssen, steht sich selbst und der Innovation im Wege. Ist das eigentlich schlimm? Hört in unseren Podcast!

Am Abgrund Links – Politischer Horror, Polygon-Ärsche und #Oscarssowhite

Die letzte Woche im ersten Monat des neuen Jahres. Mensch, geht das schnell! Damit ihr bei dieser Geschwindigkeit nicht den Überblick verliert, könnt ihr ja in unserer Links stöbern!

Anni

  • Das Merkel in der Flüchtlingskriese standhaft bleibt ist seit letztem Sommer ein wiederkehrendes Thema. Warum das so besonders ist, hat die Süddeutsche Zeitung beleuchtet.
  • Es wurde schon viel über die positiven Frauentypen im neuen Star Wars Film geschrieben, genauso wichtig für Geschlechterdebatten sind aber auch reproduzierte Männlichkeitsbilder. Hier könnt ihr nachlesen, warum auch an dieser Stelle Star Wars überzeugt.
  • Wie letztes Jahr zeichnen sich die Oscarnominierungen vor allem durch eins aus: Das fehlen von nicht-weißen Schauspielenden. Unter dem Hashtag #oscarssowhite hagelte es Kritik. Doch die Reaktion der Kritisierten fällt dieses Mal etwas anders aus – endlich.
  • Der Freitag beschreibt einen weiteren Fall, der beweist, dass die Entnazifizierung in der BRD nach der Kapitualition nicht so erfolgreich gelaufen ist, wie man* es sich wünschen würde.

Johannes

  • Das Horror-Genre, meist egal, in welcher Form es daher kommt, ist ein oft genutzter Gegenstand der Analyse. Besonders Psychoanalytiker*innen toben sich gerne mit dem Horror aus (und enden meist im Pipi-Kacka-Bereich). Eugen Pfister hat für videogametourism.at mal einen anderen Aspekt unter die Lupe genommen und sich gefragt: Wie politisch ist das Horror-Spiel Until Dawn? Er deckt die kleinen und großen “politischen” Entscheidungen während der Entstehung des Spiels auf und zeigt: Politik ist fast überall, zumindest ein bisschen. Das sage ich ja auch immer.
  • Für viele Spielenerds ist es wohl ein ewiger (und meist unerfüllbarer) Traum: Einmal selbst ein Spiel programmieren. Dabei hat die tatsächliche, aktive Arbeit an einem Titel selten etwas mit dem Idealbild zu tun und ist bestimmt von Stress, Crunch-Times und kreativen Zwängen. In riesigen Entwicklungsstudios wie Ubisoft oder EA kann die hohe Spezialisierung und Arbeitsteilung zudem dazu führen, dass man* sich auf einen klitzekleinen Aspekt des Spiels beschränken muss, beispielsweise das Design von Lampen (allen Lampen!). Wegen dieser hohen, geistesumnachteten Spezialisierung hat Entwickler Maxime Beaudoin Ubisoft Quebec verlassen, um sich mit Gingear Studio selbstständig zu machen. In einem Blog-Beitrag blickt er auf seine Zeit bei einem AAA-Entwickler zurück und erläutert, warum er genug davon hatte, an einem Projekt wie Assassin’s Creed: Syndicate mitzuarbeiten.
  • 2015 ist ja jetzt schon eine Weile her, aber es lohnt sich bei manchen Sachen vielleicht, doch noch einmal zurückzuschauen. So hat Polygon die “besten” Science-Fiction-Filme des vergangenen Jahres aufgelistet – und darunter finden sich erfrischen wenig Blockbuster. Für mich sind diese “kleinen”, weniger bekannten Titel immer wieder eine Inspiration.
    Gleichzeitig blicken die Damen und Herren von Ars Technica nach vorn: Was bringt das Spielejahr 2016? Auch dort konzentrieren sich die Autor*innen weniger auf die “großen”, bekannten und neu aufgelegten Titel, sondern eher um Indiependent-Spiele. So wie wir bei Mehr Spieler übrigens auch.

Max

  • Ich hatte die Tage Internetverbot. Nach meinem letztwöchigen “Stunk” hat mich auch so ziemlich jede weitere Nachricht traurig gemacht. Es ist schön, dass Anita Sarkeesian mal wieder für ein wenig Diskurs sorgt. Ihr Video über… na ja… Ärsche in Videospielen ist bestimmt nicht ihr bestes oder ein besonders tief greifendes Werk, aber gerade dadurch finde ich das Thema als Aufhänger zugänglicher. Man mag (und soll!) über einige Punkte bestimmt streiten, aber besonders die Ansichteinschränkungen der Kamera finde ich sehr spannend. Es bleibt zu hoffen, dass hier und da ein gesunder Diskurs angestoßen wird. Hater wird es eh ganz viele geben und inzwischen geht mir Sarkeesian auch mit von ihr geliebten Spielen härter ins Gericht, als es sinnvoll erscheint. Das schiebe ich allerdings nicht auf sie, sondern ist wohl dem Fakt geschuldet, dass die Frau nach den zahlreichen Drohungen und Beleidigungen lieber auf Nummer sicher geht und einigen Dummschwätzern Wind aus den Segeln nehmen möchte. Hoffentlich bringt es ihr etwas.

Featured Image via Flickr by Vlad [T]

Mehr Spieler – Ein Quartal, vier mal so viel Spaß!

Groß, größer, Open World! “Mad Max”, “Metal Gear Solid V” und “Assassin’s Creed: Syndicate” sind schon da, “Just Cause 3” und “Rise Of The Tomb Raider” stehen vor der Tür? Frei nach einem der unbekannteren Ärzte-Songs fragen wir fast schon panisch: “Ist das alles?”

Zu Aufbau- und Walkingsimulatoren ist im Grunde schon alles gesagt, doch auch abseits davon gibt es wieder Einiges zu berichten. Besonders für PC-Jünger gibt es eine Menge zu entdecken, wobei nicht alles so neu ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Am Ende ist das sowieso irrelevant, da es nur einen Titel von Bedeutung gibt: “Assassin’s Creed: Democracy’s Dusk”! Wo ist unser Asassin’s Creed in Berlin im Zeitraum von 1928 – 1933? Wir kennen da zwei einflussreiche Podcaster, die dieses Spiel über den Klee loben wollen…

Ach, und können wir bitte wieder weniger Spiele mit Untertiteln herausbringen? Da bleibt einem glatt die Spucke weg.

Mehr Spieler: Gute PR, Schlechte PR

PR ist so alt wie das Handeln selbst. Güter und Dienstleistungen müssen potenziellen Abnehmern schmackhaft gemacht werden. Besonders in Konkurrenzsituationen muss man sich das Vertrauen erarbeiten, welches einen von anderen Anbietern abheben soll. Wenn wir wüssten wie das geht, wärt ihr nur ein paar von tausenden Hörern. So bleibt es bei diesem Podcast beim Insider-Tipp. Also tretet näher und wundert euch mit uns über die Eigenheiten der Marketing-Abteilungen.

Die versprochene Besprechung von Johannes’ Pub-Ausflug fällt aus, da wir das bereits als Artikel online gestellt haben. Also doppelte Freude für euch. Dafür hatten Johannes und ich dann Zeit am Ende ein wenig über Star Wars zu plappern!

Pub-Parcours: Das Assassinen-Anspielevent von Ubisoft

Oft kritisieren wir ja genau diejenigen sehr scharf, die wir eigentlich mögen. Ein schweres Schicksal für Kinder mit strengen Eltern, Musiker*innen mit dem frisch erschienen zweiten Album sowie für Videospieleentwickler*innen und -Publisher*innen. Beispiel Ubisoft: Manchmal fühle ich mich fast schlecht, wenn wir mal wieder in einem Podcast den französischen Spieleriesen aufs Korn nehmen. Aber dann muss ich nur an spektakuläre Fehlschläge wie Assassin’s Creed: Unity, die Verjüngung und Casualisierung von Splinter Cell oder auch den genialen, unheimlich nützlichen (/Ironie) Kopierschutz Online-Client Uplay denken.

Dann weiß ich: Kritik ist absolut berechtigt. Vor allem blutet mein Herz immer dann, wenn es um Assassin’s Creed geht, eine Reihe, deren ersten Teil ich trotz seiner Wiederholungen immer verteidige, deren zweiten Teil ich sogar mit Begeisterung spielte. Mit Brotherhood und Revelations war klar: Die Serie wird gnadenlos gemolken, was mich allerdings nicht davon abhielt, auch den dritten Teil zu spielen. Und weil Black Flag von vielen Kritiker*innen nach dem eher mäßigen AC3  gelobt wurde, gab ich auch dem Piratensetting eine Chance. Nur leider entpuppte sich dieses Spiel als eine leidlich unterhaltsame Tretmühle, in der ich nur selten das Gefühl bekam, etwas irgendwie Sinnvolles zu tun.

Via Flickr, by Baldwin Saintilus

assassins_bench_baldwin saintiliusHuch, das sind ja Assassinen auf dieser Bank. Das wäre mir so gar nicht aufgefallen. Sehr unauffällig, diese Leute

Als wollten sie Zweifler wie mich überzeugen, die Serie noch nicht völlig aufzugeben, veranstaltete Ubisoft letzte Woche ein Anspiel-Event für das am 23. Oktober 2015 für die Konsolen erscheinende Assassin’s Creed Doppelpunkt Syndicate. Stilgemäß (und vom PR-Team wahrscheinlich völlig uneigenützig vorgeschlagen) sollten diese Events in Irish Pubs stattfinden, dem Setting des Spieles entsprechend. Obwohl Deutschland viele Pubs hat, waren im Budget wohl nur drei Städte drin: Berlin, Hamburg und Köln. Da ich mir gerade in Berlin die Zeit vertreibe, bin ich also mal vorbeigefahren.

Ich war dabei sogar positiv gestimmt, denn zum einen fand (und finde) ich die Idee eines solchen Events sehr schön, zum anderen mag ich Cider und freue mich über jede Gelegenheit, 0,4l des Apfelschaumweins in mich zu kippen. Als erstes wurde mir vor Ort ein Getränkegutschein in die Hand gedrückt, zum Glück nur in eine, denn in der anderen hielt ich bereits mein erstes Ciderglas. Ubisoft’s PR-Abteilung hat für diese Veranstaltungen eine Event-Agentur gebucht, welche die sogenannten Walking-Acts stellte: Semiprofessionelle Schausteller, die in Kostümen umhergehen und für die nötige Atmosphäre sorgen. Mit einem massigen Kerl im langen Mantel konnten Mutige Fingerhakeln oder Armdrücken. Und kurz nach meinem Eintreffen wurde eine Tombola abgehalten, bei der es kleine und große Gimmicks zu gewinnen gab. Das alles sollte aber nur das Rahmenprogramm für den Abend sein, im Mittelpunkt standen die vier Konsolen, auf denen der neueste Assassin’s-Creed-Teil lief.

Das schöne war, dass jede*r der Anwesenden selbst eine Runde zocken konnte. Normalerweise bleibt dies ja meist entweder ausgesuchten Journalist*innen oder Messebesuchern vorbehalten, hier konnten aber “ganz normale” Leute, ohne Presseausweis und jenseits von Drei-Stunden-Warteschlangen den Controller in die Hände nehmen. Wer die Berichterstattung um den neuen Teil verfolgte, kannte den demonstrierten Ausschnitt jedoch: Es handelt sich um die sogenannte “Black-Box-Mission”, welche die weibliche Heldin Evie in den Tower of London führt. Eine bekannte Demo, die auch schon auf der Gamescom angespielt werden konnte. Ubisofts Community-Zuständiger und Social-Media-Mensch Chris Geissler, der geduldig meine völlig unvorbereiteten Fragen beantwortete, erklärte mir, dass es darum ginge, Evies Gameplay und Geschichte näher zu beleuchten. Ich hätte ehrlicher gefunden zu sagen, dass Ubisoft für dieses Event keine eigene Demo programmieren wollte. Denn vergangenen Freitag war bei 1080Nerdscope (zu denen eigentlich ein kleiner Rant fällig wäre, aber die Zeit! Sie verinnt!) zu sehen, dass bei einem Anspielevent von Ubisoft die anwesenden Journalist*innen einen anderen Ausschnitt des Spiels, vielleicht sogar ganz London erspielen konnten. Vielleicht hätte Ubisoft da mehr Vertrauen in ihr eigenes Spiel und ihr Publikum haben können.

Via Flickr, by Victor Vic

assassin_cat_victor vicZumindest soviel Vertrauen, wie diese Katze in einen Auftragskiller hat. Sch, Sch, alles wird  gut…

Denn, wie mir Chris auch bestätigte, ging es bei diesem Event darum, dass durch Assassins’s Creed Doppelpunkt Unity zerstörte Vertrauen wieder herzustellen. Das ist zunächst ein wirklich lobenswertes vorhaben. Denn Ubisoft sieht sich beständig Kritik ausgesetzt, nicht immer wegen der Qualität ihrer Spiele, sondern oft aufgrund des Drumherums. Kontrovers wurde der “Große Ressourcenmangel” im letzten Jahr aufgenommen, als angeblich nicht genug Zeit und Geld da war, um statt mit Klonen des Unity-Protagonisten auch mit einer weiblichen Assassinin wenigstens im Co-Op-Modus zu agieren. Und auch die Werbung von FarCry 4 wurde thematisiert, manche empfanden sie als rassistisch. Schließlich wurde während und nach der EGX 2015 gerätselt, ob nicht auch The Division ein Grafikdowngrade gegenüber der ersten Präsentation erfahren habe. Statt sich still zu verhalten oder alles wie wild zu dementieren, geht Ubisoft mit offenen Armen (in deren Ärmeln Getränkegutscheine stecken) auf seine Kund*innen zu und versucht Zweifel zu beseitigen. Ein Verhalten, wie ich es mir von mehr großen Entwicklern bzw. Publishern wünschen würde.

Ach ja, da war ja noch etwas: Das Spiel, Assassin’s Creed Doppelpunkt Syndicate. Naja. Es ist halt Assassin’s Creed. Chris versprach mir ein erzählerisch etwas dichteres Spiel und mehr Möglichkeiten, meinen eigenen Spielstil zu gestalten. Mit Evie könne ich eher schleichen, Jacob sei eher auf actionlastiges Spiel ausgelegt. Zumindest den Teil über Evie kann ich ansatzweise bestätigen. Auch wenn Assassin’s Creed nie ein gutes Stealth-Spiel wird, waren zumindest die Ansätze nun da. Die Spielmechanik wird durch den neuen Greifhaken etwas flüssiger gestaltet, die Meuchler*innen können sich nun ohne große Fehlnavigation durch das Gelände bewegen. Mir persönlich aber gestaltet sich der Umgang mit dem Greifhaken als zu einfach, der Parcours-Part des Spiels tritt dadurch zu sehr in den Hintergrund. Die Black-Box-Mission gefällt mir dagegen sehr gut, sie sind ein Brückenschlag zu den etwas freieren Aufträgen des ersten Teils. Statt also in einer linearen Mission am Ende der oder dem Unterarmklingenempfänger*in gegenüberzustehen, darf ich mir selbst aussuchen, wie und auf welche Weise ich an die Zielperson herankomme und ihr das Fährgeld für Charon mitgebe. Chris hat mich noch auf die Möglichkeit hingewiesen, mich beispielsweise festnehmen zu lassen, um an das Opfer heranzukommen. Eine schöne Idee, fand ich, bis mir Chris erzählte, dass diese Möglichkeit auch bei anderen Black-Box-Missionen bestände, was meinen Enthusiasmus etwas dämpft. Denn nun erscheint mir das ganze als zu, nun ja, mechanisch.

Trotzdem: Fast schwebte zuhause mein Finger wieder über dem “Installieren”-Knopf für Black Flag. Aber eben nur fast. Für mich ist Assassin’s Creed Doppelpunkt Syndicate definitv kein Must-buy. Vielleicht später. Immerhin darf ich in Syndicate Aufträge für Karl Marx erledigen. Der hat ja Erfahrung im Austeilen und Einstecken von Kritik.

“Mehr Spieler”-Podcast: Die goldene Gamesmitte

Ich mag AAA-Titel. Als Konsolenspieler bin ich mehr oder minder darauf angewiesen. Aber warum eigentlich? Genau dieser Frage gehen Johannes und ich in unserer neuesten Ausgabe des “Mehr Spieler”-Podcasts nach. Uns ist bewusst, dass wir hiermit unsere Chance auf eine Sendung über Dalmatiner oder Grundlagen mit der perfekten Nummer dafür hergeben. Doch das Thema ist uns wichtig genug. Euch hoffentlich auch.

Ob es wirklich keine Mitte zwischen Indie-Experiment und AAA-Bombast gibt, ist dabei ein Problem, das wirklich alle Spieler betrifft. Denn wie lange das mit der Prinzip der Ressourcenverschwendung noch ziehen kann, ist mehr als fragwürdig. Ja, Destiny, wir gucken dich an.

Mehr Spieler – Noch ein DLC gefällig?

“Einer geht noch, einer geht noch rein! Einer geht noch, einer geht noch rein!”, schallt es finster fröhlich aus den Untiefen so mancher Publisher-Konferenzräume. Wir regen uns ein über die meist wenig gehaltvollen DLC-Brotkrumen auf, wenn wir doch vorher dachten ein komplettes Brot (also: Game) gekauft zu haben… um es mit Johannes’ Worten zu sagen: “The fuck, Mann!? Ehrlich!”

 

Featured Image via Valve Steam

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