Tag: Jim Sterling (Page 1 of 2)

Replayability: Spiel’ nochmal

“Das Spiel kannst du dir ausleihen. Einmal durchgespielt und dann war es das.”, ist ein oftmals niederschmetterndes Urteil für Videospiele. Im Gegensatz dazu versuchen die beliebten Open-World-Titel auf das Prinzip “bang for your buck” zu setzen. Auch “Fallout 4” und Co. spielen die meisten nur einmal, wenn überhaupt ganz, durch. Das klingt für “echte” Gamer nach einer dreckigen Lüge, ist aber tatsächlich so.

Johannes und ich besprechen, was uns zu Spielen zurückkehren lässt, ob wir zeitintensive Titel wie “The Witcher 3” tatsächlich mehrmals spielen wollen und kommen ganz nebenbei auf die Vorzüge des “Story Modes” zu sprechen. Wir sind gespannt, ob wir wieder nette “Fan”-Post bekommen, dass wir solcherlei Blasphemie zulassen? Wir sollten alle, wie der harte Kern der “Souls”-Community sein, die auf jegliche Hilfe spucken.

Mehr Spieler – … und das Ende von Gametrailers

Eigentlich wollten Max und ich über unsere geniale Idee für Assassin’s Creed reden, vor allem jetzt, da die Serie in eine kleine Pause geht. Aber dann kamen uns Aktualitäten dazwischen stattdessen reden wir über etwas ganz anderes: Das Ende von GameTrailers.

Dabei geht es nicht um die unsägliche Flut von Rendertrailern für Spiele, sondern die Webseite gametrailers.com. Die war lange Jahre die wichtigste Anlaufstelle für besagte Rendertrailer (und mehr), bis ihr Anfang dieser Woche der Stecker herausgezogen wurde. Relativ überraschend, wie es scheint, sowohl für die Angestellten als auch die restliche Gaming-Öffentlichkeit. Max und ich hatten deswegen etwas Gesprächsbedarf. Und nicht nur wir: Auch Jim Sterling, der selbst das Geschäft mit dem Spielejournalismus (oder “Journalismus”, wie es Max schreiben würde) sehr gut kennt, hat einen äußerst informativen Artikel geschrieben. Auf den beziehen wir uns in dieser topaktuellen Ausgabe von Mehr Spieler immer mal wieder. Also, lesen, verstehen, hören, freuen!

Mehr Spieler – End of the Open World 2015

Gerade noch geschafft. Da hinten steht eine schlanke, sexy “5”! Es ist noch 2015. Am Ende dauert alles länger, geht aber auch viel schneller. Wir wollten viele Themen in unserem Jahresrückblick ansprechen, aber am Ende hat das Thema “Open World” mal wieder mehr Zeit gefressen, als uns lieb war. Nach einer guten halben Stunde haben wir uns für eine Aufteilung entschieden und uns gen Weihnachten verabschiedet. Es wird demnach noch weitere Teile geben, die uns am Herzen liegen. Der harsche Schnitt zum Jahresabschluss hat dafür gesorgt, dass die Episode doch viel kürzer geworden ist, aber so ist es ein netter Happen zwischen den Jahren für euch. Das ist doch auch was.

Wir verabschieden uns mit Johannes’ steiler These, dass 2016 das letzte große Open World Jahr wird, da die Ermüdungserscheinungen immer mehr werden. Wie diesen entgegen gewirkt werden kann und wie sich Open World inzwischen in der Regel selbst ad absurdum führt, hört ihr hier. Und Jim Sterlings erwähnte Liste seht ihr am besten über seine Seite.

 

Mehr Spieler: Performance Matters

“Das ist nicht die richtige Stimme!”, jeder, wirklich jeder hatte wohl schon solche Gedanken. Sei es bei einer Serie, wo plötzlich Sprecher ausgetauscht werden oder von vornherein fehl besetzt sind. Stimmen machen einen Charakter aus. Gerade für uns in Deutschland sollte das immer noch offensichtlich sein, da wir einen Großteil von Serien, Filmen und Videospielen weiterhin neu vertonen. Dass deutsche Sprecher wie David Nathan und Co. eher einem kleinen, geneigteren Publikum ein Begriff sind, verwundert vielleicht nicht allzu viele Menschen. Wer allerdings glaubt, dass die (meist) amerikanischen Originale in Saus und Braus leben, der liegt daneben.

Die SAG-AFTRA hat einen Streik mit großer Mehrheit befürwortet und setzt sich für bessere Umstände und mehr Anerkennung für die Sprechkunst ein. Und wenn ihr zu den Lappen gehört, die meinen, dass jeder solche Stimmen nachahmen kann, der sollte sich entweder “I Know That Voice” von John DiMaggio (bekannt aus… GOOGLE HIM!) gucken oder sich ausgewählten Grausamkeiten der Vergangenheit geben (thx to Jim Fucking Sterling, son). Wir hoffen, dass die Publisher die Arbeitsbedingungen überdenken… auch Ubisoft!

Am Abgrund Links – Indie-Spiele, Josh Duggar und Irland

22 Wochen sind im Jahr 2015 bereits vergangen. Die Menschheitsgeschichte hat viele Millionen Jahre auf dem Buckel. Trotzdem und gerade deswegen passiert jeden Tag etwas Besonderes. Hier die lesenswerten Dinge, die ihr hoffentlich noch nirgendwo sonst gelesen habt!

ANNI:

JOHANNES:

  • Die Indie-Spieleszenen in Europa und den USA blühen auf, auch dank alternativer Finanzierungsmodelle wie Kickstarter oder Early Access (auch wenn diese Modelle natürlich kritisch gesehen werden sollten). Nur im “Land der Videospiele”, Japan, trauen sich wenige unabhängige Entwickler*innen ins Rampenlicht des Marktes. Gut, dass es dafür das Tokyo Indie Fest gibt, ein Treffen, auf dem Indie-Entwickler*innen ihre Spiele vorstellen können. Für alle, die nicht vor Ort sein können, hat Rob Fahey für gamesindustry.bit einen langen und informativen Artikel geschrieben.
  • Diesen Sonntag waren in Spanien Kommunalwahlen, im Dezember stehen dann die Parlamentswahlen an. Auch wenn Kommunalwahlen nicht unbedingt ausschlaggebend sein müssen, ist es doch interessant, wie die kleinen und neuen (Protest-)Parteien in Spanien abschneiden. Schließlich sind diese – ähnlich wie in Griechenland – ein Ausdruck der anhaltenden Unzufriedenheit über die Sparpolitik ihrer Regierung. Telepolis hat eine Analyse der politischen Lage bereits am Freitag eine Analyse veröffentlicht.

MAX:

  • Wer hätte es gedacht und für möglich gehalten? Ein Amazon-Link wird geteilt. Für die zwei Seelen, die sich außer mir noch auf das baldige Erscheinen der neuen Asian Kung-Fu Generation Scheibe “Wonder Future” freuen. Die japanische Amazon-Präsenz hat die Clips zum Album schon parat. Grauenhafte Quali, aber mein Herz klopft, als wäre ich wieder ein Teenager.
  • Die Podquisition von Jim Sterling dürfte für viele Hörer wie Judge John Hodgman funktionieren. Wer nicht absoluter Fan der Hosts ist, der wird sich immer überlegen, ob er sich diese Podcasts in voller Länge antun möchte. Bei der Podquisition wurde letzte Woche nicht nur über “Witcher 3” gesprochen, sondern auch über die gleichgeschlechtliche Ehe in Irland. Zwar ist das Ergebnis schon durch, doch die kurz angeschnittenen Meinungen von Laura, Gavin und Jim haben mich trotzdem sehr glücklich gemacht. Gerade für alle, die unter Gamern immer gleich Spaggos verstehen, die Vergewaltigungsnachrichten auf Twitter hinterlassen, ist die Folge hörenswert. Und ja, die Folge heißt “Hot Unicorn Sex Coffee”.

Featured Imagy via FLickr by lola um

Am Abgrund Links – Videospielekapitalismus, Buffy und starke Frauen

Woche 14 des Jahres 2015. Die Menschheitsgeschichte hat viele Millionen Jahre auf dem Buckel. Trotzdem und gerade deswegen passiert jeden Tag etwas Besonderes. Hier die lesenswerten Dinge, die ihr hoffentlich noch nirgendwo sonst gelesen habt!

ANNI

  • Falls ihr schon immer mal jedes Argument, das das Internet über Buffy produziert hat, wissen wolltet, dann könnt ihr das jetzt hier nachlesen.

JOHANNES

  • Beim Thema Kapitalismus sind wir uns in der Zugrunde-Crew einig: Eher nicht so gut. Das denkt auch der Schöpfer von Abe’s Oddysee, Lorne Lanning, und wünscht sich, dass Entwickler mit dem ganzen AAA-Kram aufhören. Die Budgets der großen Titel schrauben sich in unglaubliche Höhen, während der gesamte Mittelbau der Spieleindustrie flöten geht. Statt also mit Millionenverkäufe zu planen, sollten die Enticklerstudios lieber auf Nachhaltigkeit setzen und sich freuen, wenn sie ihre Investition doppelt aus einem Spiel herausholen können, so Lanning. Diese Lösung wäre natürlich ganz schön, wenn da alle mitmachen würden. Ist nur leider beim Kapitalismus selten der Fall. Trotzdem sind Stimmen wie die von Lanning wichtig, um der Industrie einen Spiegel vorzuhalten.
  • Ätzend finden die Damen und Herren von Superlevel das ganze Exklusivität-Gezanke von Microsoft, Sony und Nintendo (wir von Mehr Spieler übrigens auch) und regen sich darüber auf. Um zu demonstrieren, wie sinnlos das alles ist, machen sie ihren Artikel nur für Nutzer*innen des Firefox-Browsers lesbar. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.
  • House of Cards ist eine erfolgreiche Serie und zeigt Videospiele als Teil einer Gegenwartskultur, als Normalität eines politischen Machtmenschen. Rainer Sigl von Videogametourism nimmt deshalb die Serie unter diesem Aspekt mal etwas genauer unter die Lupe.

MAX

  • Das neue Asian Kung-Fu Generation-Album hat ein Veröffentlichungsdatum! Am 27.Mai kommen wir, voraussichtlich weltweit, in den Genuss des neuen Albums. Support, damn you!
  • Wie sexy darf eine Frau sein? Dieser Streit allein ist schon komplex genug. Reduzieren wir die Debatte auf Videospiele wird sich weiterhin gestritten und Debatten und Diskurse sind auch gut, solange sie noch irgendwie produktiv sind. Ich hatte selbst lange Zeit Probleme mit “Bayonetta”. Ich mag sie vom Design immer noch nicht und halte ihre übersexualisierten Posen für überflüssig und unlustig, doch der Charakter an sich in seinem sonstigen Verhalten hat einen starken Grundcharakter wie Jim Sterling durchaus zurecht aufwirft. Mit diesem Hintergrund finde ich es wichtig bei weiblichen Charakteren darauf zu achten, ob sie reaktionär sind oder eben doch eine eigene Initiative haben. Über Kleidung kann, wie derzeit beispielsweise bei Cidney/Cindy aus Final Fantasy XV, gestritten werden. Verboten werden kann es allerdings nicht. Und wenn eine starke Frau sich wie eine starke Frau verhält, dann darf sie in meiner Welt tragen was sie will. “Natürlich blond” lässt grüßen.

Featured Image by Anne Marie Cunningham

Am Abgrund links – Homöopathie, Adam Angst, Peter Molyneux

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie, dass sich Menschen im Internet tummelten. Und vielleicht nicht ganz so groß, aber nicht weniger verwirrend als das Universum erscheint uns auch das Trendmedium unserer Zeit. Daher filtern wir für euch was das Zeug hält. Hier also ein paar Beiträge, die wir als wichtig befunden haben.

ANNI:

  • Als Kind habe ich ja meiner Mama blauäugig geglaubt, dass Homöopathie ‘ne tolle Sache ist. Dass sich dahinter aber mehr der Placeboeffekt als alles andere verbirgt, sollte für uns alle keine neue Information sein. Deswegen räumt Florian Freistetter mal ordentlich mit einigen “Argumenten” auf.

JOHANNES:

MAX:

Featured Image by Lauro Roger McAllister

Mehr Fucking Spieler, son!

Johannes und ich “streiten” gerne zivilisiert darüber, ob und inwiefern Kickstarter, Patreon und Co. eine gute Sache sind. In der Theorie kann eine großteils freie Veröffentlichungsplattform viel Kreativität hervorbringen. Es gibt jedoch auch kreative Wege, um Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen. Kaum ein größeres Gesicht der Gamesbranche setzt sich derartig intensiv mit Kickstarter-Spielen auseinander wie Jim Sterling. Er sieht sich und jeden weiteren Gamer aller Geschlechter mit Gewissen in der Pflicht, abgrundtiefschlechte sowie aber auch positive Spiele zu vermerken.

Zensur und Gatekeeping mögen manche schreien, doch das ist ein idealistisches Argument, das mit der praktischen Relaität nicht vereinbar ist. Es gibt immer Gatekeeper. Natürlich könntet ihr selbst der Gatekeeper für alles sein, doch sehr wahrscheinlich informiert ihr euch auch sonst über Produkte, da ihr weder Zeit noch Geld habt, um alles auszuprobieren. Im Rahmen einiger Exzesse während der #Gamergate-Debatte wurde neben viel Sexismus auch wieder das undurchsichtige Techtelmechtel zwischen Publishern und Kritikern, womit die “professionellen Gatekeeper” als Lügner und Betrüger dastehen.

Via Flickr By Charles

doritos

Wer sich mit Videospielen auskennt, denkt beim Namen Geoff Keighley zwangsweise auch an Mountain Dew und Doritos. Die wecken den Tiger in dir… oder so.

Jim Fucking Sterling, son

Auch Jim Sterling durfte sich erneut Vorwürfe gefallen lassen. Bevor nun einige meinen, dass wir Jim Sterling restlos in Schutz nehmen, muss ich gleich Wind aus diesen Segeln nehmen. Wir wissen nicht mit absoluter Wahrscheinlichkeit, dass er nie etwas dergleichen getan hat, aber ja, wir glauben ihm. Nicht umsonst gab es bei Destructoid immer wieder Querelen, wenn Jim Sterling ansonsten gepriesene Titel wie “Assassin’s Creed II” und auch das zumindest durchgehend als solide betrachtete “Batman: Arkham Origins” für ihre Einfallslosigkeit und ihren Rückschritt als Fortsetzung förmlich in der Luft zerriss.

Es kommen einem bei vielen Reviewern und Review-Seiten der Gedanke, dass da etwas mit dem Bewertungssystem nicht stimmt. Ich würde dafür meistens unreflektiertes Verhalten und amateurhaft besetzte Redaktionen verantwortlich machen, aber die Verschwörungstheorie um das große Geschäft mit den gekauften Kritiken verkauft sich wohl einfach besser. Jim Sterling hatte diese Anschuldigungen satt und hat über Patreon dazu aufgerufen, ähnlich wie zum Beispiel Krautreporter, eine unabhängige Plattform zu betreiben, die dann jedoch per Abo von den Backern bezahlt werden muss.

Nach jetzigem Stand bekommt Jim Sterling von knapp 3.000 Menschen circa 10.000 US Dollar im Monat. Das ist natürlich nicht die Welt , doch das muss sie für einen Menschen auch nicht sein. Und jeder darf daran teilhaben. Bisher hält Sterling Wort und in den vergangenen Tagen gab es 18 Einträge. Dabei gibt es keine Last, welches Spiel Sterling rezensieren soll. Kein Publisher, der auf Werbung und Vorberichte, egal wie neutral gehalten, pocht. Es ist einfach nur Jim Sterling. Es geht einfach nur um Videospiele und was dieser Mann darüber denkt.

Via Flickr By dragaroo

adam sessler

Wenn ihr nicht wisst, dass das hier nicht Jim Sterling ist, dann habt ihr Nachholbedarf

Jeder hat seinen Preis

In einer Zeit von AdBlockern und Rezessionen im professionellen Journalismus sind Abonnements vielleicht nicht die Zukunft, aber scheinen zumindest eine gute Übergangsstufe zu sein. Darüber haben wir uns erst kürzlich in unserem gänzlich kostenfreien (Stand jetzt, hehehe!) Podcast unterhalten. Ich persönlich bin froh, wenn Menschen wie Jim Sterling ihre Plattform bekommen und es hat mich in der jüngeren Vergangenheit traurig gemacht, dass die Querköpfe selbst in einem so jungen Journalismus-Zweig immer wieder das Leben schwer gemacht bekommen.

Sobald jemand Werbung benötigt, gilt er als gekauft und jegliche Wertungen und Aussagen werden mit leerem Gefasel gleichgesetzt. Ich heule immer noch Adam Sessler nach, der jetzt mehr in der Öffentlichkeitsarbeit ist und leider keine journalistischen Impulse mehr setzt. Jim Sterling hat für mich nicht die soziale und diplomatische Kompetenz, um wie Sessler eine tatsächliche Gemeinde zu gründen. Einen echten Zusammenhalt innerhalb der Gamesjournalisten suchen wir nämlich vergebens. Das ist allerdings eine weitreichende Krankheit im Journalismus, der immer erst zu spät Tribut gezollt wird, wenn die großen und kleinen Katastrophen bereits geschehen sind.

Und trotzdem ist es wichtig, dass mit Jim Sterling der wohl bislang größte und vielleicht auch glaubwürdigste Name über Patreon (zumindest zeitweise) selbstständig geworden ist. Sterling setzt kein Zeichen, doch er zeigt besonders uns Lesern auf, dass wir gewillt sind kleinere Beträge über sach- und fachkundige Meinungen zu unseren Hobbies zu zahlen. Auch im Internet ist dies der Fall. Es ist ein transparentes System und das ist dieser Tage sehr viel wert. Und wenn ihr nicht glücklich damit seid, dann bitte immer her mit euren Ideen, denn auch wir suchen nach einheitlicheren Lösungen.

Bis dahin bleibt uns allerdings einfach nur der höchsten Instanz an welche wir glauben zu danken. Und zwar für Menschen wie Jim Fucking Sterling, son.


Die Geschichte hinter Jims neuem Nickname “Jim Fucking Sterling son”

Mehr Spieler – Balance ohne Gleichgewicht

Die Bürde der Medienwissenschaftler: Wann immer es um Journalismus geht, müssen wir unseren Senf dazugeben. Und mit tollen Wörtern wie “Gatekeeper” um uns werfen. Wenn dann auch noch interessante Ereignisse geschehen, zum Beispiel wenn sich ein bekannter Journalist aus dem institutionalisierten System verabschiedet und auf eigene Faust weiter schreibt, dann sind wir Feuer und Flamme, um diese Entwicklung zu kommentieren. Welch ein Glück (?) also, dass Jim Sterling, seines Zeichens langjähriger Spieletester, zuletzt bei Destructoid und dann bei The Escapist, seinem letzten Arbeitsgeber den Rücken gekehrt hat. Nun veröffentlicht er Tests, Podcasts und Videos auf www.thejimquisition.com.

Max und ich nehmen das zum Anlass, uns mit dem Stand des Videospielejournalismus zu beschäftigen. Warum die Abhängigkeit zwischen Magazinen und Publishern sowie Entwicklern sehr delikat ist und weshalb diese Balance in den letzten Jahren zunehmend in die Schräglage geriet, hört ihr bei uns.

Via Flickr.com, by Renee Navarro

Cat Doritos_Renee NavarroDoritos! Auch wir sind von PepsiCo eingekauft worden, nur um mit diesem Bild Werbung für Doritos zu machen.

Unter diesen Links findet ihr auch weiteren Lesestoff zu dem Thema:

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